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Unsere Ungarn-Tour März 2025


[ Tourberichte ]

Anders als sonst haben wir dieses Mal am Donnerstag gleich zwei Autos und einen Anhänger gepackt. Unser Mitglied Norbert J.  hatte für uns fleißig gesammelt (vielen lieben Dank an dieser Stelle an Helficus - Die Sachspenden-Sammelstelle für den Tierschutz für die tolle Futterspende und an alle anderen, die bei ihm Sach- und Geldspenden abgegeben haben), sich einen Sprinter und einen Anhänger geliehen und uns auf eigene Kosten nach Ungarn begleitet. 

Wir haben dadurch bei dieser Tour über 1500kg Futter, 4 Schubkarren und noch ganz viele andere Sachspenden in die Tierheime bringen können. Zusätzlich hatten wir das lang ersehnte Ultraschallgerät dabei, das am Donnerstag Vormittag gerade noch rechtzeitig geliefert wurde. 

Leider war das Wetter am Freitag ganz furchtbar, es hat in Ungarn wie schon viele Tage davor geregnet und entsprechend matschig war es vor allem in Pecs.  Unsere mehr als schmutzige Kleidung hat uns das ganze Wochenende begleitet… Samstag hatten wir mehr Glück, es hat zumindest nicht geregnet als wir dort waren. Aber auch in Hajduböszörmeny stehen viele Zwinger wieder unter Wasser, die Hunde sitzen alle in den Pfützen und trocknen gerade überhaupt nicht. 

Wir haben also am Freitag in Pecs nur die Neuzugänge notdürftig fotografieren können, selbst die Fotos sehen düster aus. Und die Hunde sind alle furchtbar schmutzig, so wie wir dann auch am Ende des Tages. 

Am Freitag Nachmittag waren in Pecs zwei Familien zu Besuch, die extra den weiten Weg auf sich genommen haben um vor Ort die Hunde kennen zu lernen. Für unsere Medi stand recht schnell fest, dass sie am nächsten Morgen mit ihren Menschen nach Hause fahren darf.  Für Wanja war es nicht so 100%ig stimmig, das lag aber nicht an seinen Interessenten sondern am schon vorhandenen Rudel. Aber auch Wanja wird seine Familie finden, da sind wir ganz sicher.

Noch am Freitag Abend sind wir die 4 Stunden Richtung Osten nach Hajduböszörmeny gefahren. 

Dort haben wir am Samstag nach einem gemeinsamen Frühstück zuerst die Neuankömmlinge kennen gelernt.  

Dann ging es an das Ausladen der Spenden. Leider hatte sich der schwer beladene Transporter draußen festgefahren, also haben wir kurzerhand die gespendeten Schubkarren zusammen gebaut und Wagen und Anhänger draußen vor dem Tor ausgepackt.  Da lag am Ende eine ganze Menge an Spenden im Hof! 

Der Nachmittag war der Farm und dem Tierheim in Hajdusamson gewidmet. Wir haben Kamilla, das von uns gekaufte Pferd kennen gelernt, wie immer Schweineohren an die Bulls verteilt und sind dann mit dem neuen Auto die Schlammpiste in das Tierheim gefahren. Auf dem Weg dorthin waren wir dabei, als ein kleiner Findling eingesammelt wurde. Der Kleine hat von uns den Namen Keno bekommen. Er sitzt jetzt leider wie alle anderen in einem Zwinger und wartet auf eine Familie. 

Ziemlich dreckig und müde vom Futter schleppen sowie den ganzen Eindrücken, wurden am Abend noch die Boxen für die Heimfahrt am Sonntag vorbereitet bevor wir dann frisch geduscht in die Betten gefallen sind. 

Sonntag früh durften 14 Hunde einsteigen. Mit dabei unsere Langzeitsitzer Black Jack und Ice und zwei winzige Yorkie`s, deren Besitzer verstorben ist und die gemeinsam ein gutes neues Zuhause bekommen haben. 

Die Rückfahrt verlief super, die Strecke war frei und wir sind gut durchgekommen.  Alle Hunde sind gut angekommen, in ihren Familien, Pflegestellen und einige in einem deutschen Tierheim. Nach etwa 3000km an diesem Wochenende darf sich unser Wagen jetzt bis zur Tour im Mai ausruhen. Auch Norbert ist gut wieder Zuhause angekommen nach seiner Spendenfahrt.

Wir sagen von Herzen Danke an alle unsere Unterstützer für die vielen Spenden, die wir mitnehmen konnten

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