Pflegestelle

Eine Pflegestelle nimmt einen Hund auf unbestimmte Zeit bei sich auf, der kurzfristig oder akut aus dem Tierheim oder der Tötung nach Deutschland geholt wird. Von der Pflegestelle aus wird der Hund weiter in ein festes Zuhause vermittelt. Der Hund soll die Möglichkeit haben, sich von Krankheit und Stress zu erholen und sich an ein Leben außerhalb des Tierheims zu gewöhnen.

Auch für sogenannte „Rückläufer“, die aus diversen Gründen nicht in ihrer Familie bleiben und kurzfristig untergebracht werden müssen, sind Pflegestellen oft die einzige Möglichkeit, in Ruhe eine neue Heimat zu suchen und nicht wieder ins Ursprungsland zurück zu müssen.

Die Pflegestelle behält den Hund nicht länger als notwendig um wieder Platz für akute Notfälle zu bieten. Der Hund wird von der Pflegestelle kennengelernt, diese kann dadurch wichtige Charaktereigenschaften beschreiben, die zu einer erfolgreichen Vermittlung beitragen. Dem Hund kann ggf. der Besuch einer Hundeschule ermöglicht werden. Sehr alten oder kranken Hunden wird die Möglichkeit gegeben, noch einmal Liebe und Zuneigung zu erfahren und den letzten Weg nicht alleine gehen zu müssen. 

Als Pflegestelle müssen folgende Anforderungen gewährleistet sein:

  • es muss ein Sachkundenachweis vorliegen oder erworben werden, z.B. beim Tierarzt,  Veterinäramt oder staatlich zugelassenen Gutachtern
  • die Pflegestelle muss aktiv bei der Vermittlung mitwirken, z.B. durch Aushänge (werden von Notfelle e.V.entworfen ), durch Anzeigen in der örtlichen Presse, bei Facebook oder im Internet.
  • der Hund ist nicht mehr als max. 4-5 Stunden alleine.
  • bei mehr als 5 Hunden ist eine Prüfung gem. §11 TierschutzGesetz erforderlich.
  • es wird eine Transportbeteiligung von 120 EUR erhoben die bei Vermittlung in eine Endstelle zurückgezahlt wird.

Wenn Sie eine Pflegestelle anbieten möchten beantworten bitte folgende Fragen. Wir melden uns dann schnellstmöglich bei Ihnen.

 

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