Unsere April-Tour nach Ungarn

Unsere Ungarntour im April

Unser Wagen kam –nach Ölwechsel und ausgestattet mit Sommerschuhen- gerade pünktlich aus der Werkstatt damit wir um 17Uhr am letzten Donnerstag Richtung Wien starten konnten. Das Packen war etwas mühselig wegen den Wetterverhältnissen aber am Schluss war der Wagen doch voll. Wir kamen etwa Mitternacht in Wien an und konnten so recht ausgeruht nach Pecs weiter fahren.

Dort empfing uns als Erstes die fertige Zufahrt und wir konnten seit langem endlich wieder bis in das Tierheim hinter fahren.

So mussten wir die Spenden nicht in ein anderes Auto umladen sondern konnten sie direkt im Tierheim ausladen.

Danach widmeten wir uns wie immer zuerst den Neuzugängen. Der alte Amal hat uns dabei sehr berührt- er ist ein so lieber Kerl… Man merkt ihm deutlich an, dass er kein schönes Leben hatte. Es geht ihm aber den Umständen entsprechend gut und wir werden uns auf die Suche nach einem Zuhause für den Senior machen. Auch nach der wilden Teenagertruppe haben wir geschaut und in die neuen Plüschkugeln Gesine und Gromit haben wir uns direkt verliebt.

Ein paar unserer Dauerinsassen hatten wir auch mal wieder draußen. Lena hat sich sehr darüber gefreut und der übermütige Rexi hatte richtig dollen Spass. Wir haben viele Fotos und Videos gemacht um unsere Homepage aktuell zu halten und die Langzeitsitzer auch immer wieder mal sichtbar zu machen.

Ziemlich staubig sind wir dann noch nach Siklos gefahren um den zu Hause wartenden Familien Videos von ihren adoptierten Fellnasen zu schicken und um nach Evi zu schauen. Ihr geht es leider immer noch nicht gut, deswegen war es gut das alle Pflegehunde die bei ihr waren ein Zuhause gefunden haben. Die haben wir alle nach Übernachtung in Pecs am Samstag früh eingesammelt und sind rüber in unser anderes Partnertierheim nach Hajduböszörmeny gefahren.

Mit Hilfe des Teams vor Ort wurden alle Spenden ausgeladen und nach einem gemeinsamen Mittagessen (Danke an Zsuzsa für das mega leckere und extra für uns vegetarische Letscho ) haben wir unsere diesmal recht umfangreiche Foto- und Videoliste auch dort abgearbeitet.

Bei unserer Runde durch das Tierheim haben wir für Ella eine Gedenktafel angebracht und nach denen geschaut, die wir von unzähligen Besuchen kennen. Manchmal entstehen dabei Fotos, die ihre eigenen Sprache sprechen und so viel ausdrücken…

Die Hunde wachsen einem ans Herz, und manchmal sieht man wie sie sich verändern. Wie sie aufgeben und die Hoffnung verlieren.

Und dann gibt es da aber auch diese Lichtblicke, wenn es jemand nach Hause schafft, für den es nicht so einfach ist einen Platz zu finden. So wie der alte Baro und Bennet, den wir nach Deutschland geholt haben um seine Kopfschiefhaltung abzuklären. Eine ausreichende Diagnostik und Hilfe ist in Ungarn einfach nicht möglich.

Am Sonntag haben wir mit Unterstützung des Teams alle unsere Heimfahrer an Bord geholt. Insgesamt 17 Hunde konnten nach Hause reisen. In Deutschland haben wir den Transport auf drei Fahrzeuge aufgeteilt, um alle gut zu ihren Familien zu bringen. Danke an dieser Stelle an Beke und vor allem an Norbert, der uns wieder unterstützt und 6 Fellnasen in den Kölner Raum gebracht hat!

Unser eigener Wagen ist diesmal bis nach Magdeburg gefahren, wo wir am Montag früh den Kaukasen Sergej auf einen Schafhof gebracht haben. Dort darf er jetzt gemäß seiner Genetic wirklich arbeiten und hat dort auch schon genauso große Freunde gefunden wie er ist.

Auf dem Rückweg haben wir noch ganz viele Spenden abholen dürfen (Danke an Anja und ihren Mann dafür ) und am Montag gegen Abend stand dann auch endlich unser Transporter wieder an unserem Vereinssitz.

Wir werden euch mit unseren Vermittlungspostings über unsere Glücksfellchen berichten. Und im Juni geht es dann wieder auf nach Ungarn.

Interesse geweckt?

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