Jahreshauptversammlung Notfelle e.V.- oder aller guten Dinge sind drei

Wären Jahreshauptversammlungen mit einem Motto versehen, wäre wohl das Motto „Aller guten Dinge sind drei“ das passende für unsere diesjährige Jahreshauptsammlung gewesen.

Es benötigte zum einem drei Anläufe um unsere Jahreshauptsammlung in diesem besonderen Zeiten überhaupt rechtssicher stattfinden zu lassen und es sind zum anderen drei neugewählte Vorstandsmitglieder, die die Arbeit von Notfelle motiviert mit Herzblut fortführen werden.

Kerstin Wieck wurde als erster Vorsitzenden erneut das uneingeschränkte Vertrauen der Mitgliederversammlung ausgesprochen. An ihre Seite wurde von den Mitgliedern Karsten Füllgrapp als zweiter Vorsitzender und neues Gesicht im Vorstand  gewählt. Sybille Liebscher hatte sich aus beruflichen Gründen nicht mehr zur Wahl als 2. Vorsitzende gestellt, bleibt aber dem Vorstand als Beisitzerin erhalten.

Kerstin Wieck freut sich auf die zukünftige Vorstandsarbeit in neuer Konstellation, in der sie aufbauend auf Bewährtem gemeinsam mit ihrem Vorstandsteam auch offen für neue Ausrichtungen ist, so ihre Worte an die Mitgliederversammlung nach ihrer einstimmigen Wahl.

Gespannt folgten die anwesenden Mitglieder in Präsenz oder an den Bildschirmen den Ausführungen zum Geschäfts- und Finanzberichtes des Vorstandes.

Das Geschäftsjahr 2020 war kein einfaches Tierschutzjahr. Die europaweite pandemische Lage erschwerte die eigentliche Tierschutzarbeit genauso wie die rückwirkende Besteuerung von Vermittlungstätigkeiten in 5 stelliger Höhe. Ein Schicksal, was wir mit vielen seriösen Tierschutzvereinen geteilt haben.

Dank dem nicht selbstverständlichen privaten Engagement von Mitgliedern und auch von externen Unterstützern gelang es uns als Notfelle, sowohl die Partnertierheime in Polen und Ungarn mit „Corona – Soforthilfen“ zu unterstützen als auch die Steuerschulden stemmen zu können, berichtete Sybille Liebscher über die Finanzlage des Vereins.

Verbunden mit einem großen Dank an alle Paten und Sponsoren zeigte der Finanzbericht auch eine kontinuierliche finanzielle Unterstützung der Partnertierheime auf. Allein über 1.000 € wurden monatlich per Dauerauftrag an unsere Partnertierheime überwiesen. Daneben beteiligte sich Notfelle dank der Spendenbereitschaft von Unterstützern des Vereins an verschiedenen akuten oder auch permanenten Hilfsprojekten, wie zum Beispiel der medizinischen Versorgungen von Notfellen oder dem Ausbau weiterer Infrastrukturen in Höhe von über 10.000 Euro.

Eine Hilfe, die man nicht unbedingt immer in Fotos sieht, die aber kontinuierlich dort ankommt, wo sie gebraucht wird. "Helfen vor Ort- Hilfe die ankommt", das ist Notfelle und damit sind wir ein verlässlicher Partner für unsere Partnertierheime  in Polen und in Ungarn. Wir stehen für täglich notwendiges Futter oder medizinische Versorgung, die unabhängig von der vorhandenen Infrastruktur zur Versorgung der tierischen Bewohner benötigt wird.

Als Fazit der Mitgliederversammlung kann festgehalten werden, dass der Verein Notfelle als verlässlicher Partner seiner Partnertierheime die Arbeit fortsetzen wird.

Euer Team Notfelle

 

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